Die Beschreibung der Teilstrecke bis zum Kreuzdeich übernehme ich einfach mal aus einer anderen Tourenbeschreibung. So spare ich mir Arbeit und Ihr müßt nicht ständig hin- und herklicken.
Start dieser Tour ist in Pinneberg, Ecke Thesdorfer Weg/Richard-Köhn-Straße. Ihr rollt zunächst in die Gasse namens An der Raa und biegt dann links in den Hogenkamp ein. Der Hogenkamp führt Euch am Pinneberger Rodelberg vorbei. Für Euch mag das nichts Besonderes sein, ich dagegen, als gebürtiges Kohlenkind, finde diese Einrichtung äußerst bemerkenswert. In meiner Heimat, dem Kohlenpott wäre niemand auf die Idee verfallen, eigens zum Rodeln einen "Berg" aufzuschütten.
Vom Hogenkamp biegt Ihr nach rechts in den Voßbarg ein und folgt dieser Straße bis sie auf die Felder hinaus führt. Den ersten Abzweig nach links ignoriert Ihr und haltet Euch rechts. Ihr rollt nun auf die LSE (Landstraße Schenefeld - Elmhorn) zu und bevor Ihr Gefahr lauft, mit viel Schwung in die Leitplanke zu rasen, biegt lieber nach links ab. An der nächsten Querstraße rollt Ihr nach rechts über die LSE hinweg und befindet Euch auf der Schenefelder Landstraße. Etwas später trefft Ihr auf den Wedeler Weg, der Euch, wenn Ihr Euch nach links wendet, nach Wedel bringt.
Irgendwann wird aus dem Wedeler Weg die Pinneberger Straße. Lasst Euch nicht beirren, Ihr seid immer noch auf dem richtigen Weg. Wenn Ihr den Beginn der Pinneberger Straße erreicht habt, biegt Ihr rechts ab, am Wedeler Roland vorbei, der ziemlich gelangweilt von seinem Sockel herunterschaut.
Gleich an der nächsten Ampel überquert Ihr die Rolandstraße, um in die Austraße einzubiegen. Uraltes Kopfsteinpflaster macht dem Skater an dieser Stelle zwar das Leben etwas schwer, aber wenn selbst ich meinen ungelenken Body dazu bringen kann, diese Hürde unfallfrei zu nehmen, solltet Ihr das auch schaffen können. Es geht auch nur um ein paar Meter.
Die Austraße geht später in die Schulauer Straße über, von der noch etwas später rechts die Deichstraße abzweigt. In diese Deichstraße rollt Ihr hinein, weil es nicht anders geht, auf der Fahrbahn. Nach etwa 150 m haltet Ihr Euch rechts und rollt auf ein Tor zu. Da müsst Ihr hindurch und befindet Euch auf dem Weg, der bis Glückstadt immer parallel zum Deich verläuft. Vorläufig könnt Ihr nicht viel falsch machen, sofern Ihr Euch auf der elbabgewandten Deichseite haltet. [Pinneberg-Wedel-Holm-Pinneberg]
Beim Kreuzdeich schlägt dieser Weg einen Haken nach rechts, durchquert den Ort Altendeich und mündet in die Straße nach Moorrege. Dieser Straße folgt Ihr ein Stück und wendet Euch dann nach rechts, um nach Haselau und Heist zu gelangen.
Die Wege sind auf diesem Stück gut zu skaten, auch wenn immer wieder gepflasterte Abschnitte zu bewältigen sind. Die Gehwege in Haselau sind scheinbar vor Kurzem neu gepflastert worden und erstaunlich eben. Allerdings wurden diese glatten roten Pflastersteine verwendet, die fast jeder Wassertropfen zu einer Rutschbahn machen kann. Bei Nässe solltet Ihr Haselau also meiden.
In Heist trefft Ihr auf die B 431, der Ihr ein paar Kilometer in Richtung Uetersen folgt. Wenn Ihr auf der rechten Straßenseite das Straßenschild mit der Aufschrift Grothar entdeckt, ist es wieder einmal Zeit die Richtung zu wechseln.
Bis Appen sind die Wege gut, wenn auch etwas schmal, in Appen ist der Zahn der Zeit schon wieder erkennbar am Werk gewesen. Ein Ausgleich ergibt sich, wenn Ihr Appen wieder verlasst, und zwar in Richtung Appen-Etz, denn dieser Weg ist wirklich gut in Schuss.
In Etz angelangt, könntet Ihr einfach geradeaus weiterlaufen, um auf dem vom Beginn der Tour bekannten Weg an den Ausgangspunkt zurückzukehren. Wenn Ihr es aber ebenso langweilig findet wie ich, eine Strecke hin und wieder zurück zu laufen, dann biegt Ihr hier links ab und rollt bis zum Thesdorfer Weg weiter.
Um zu erfahren, wie Ihr von dort aus am besten weiterlauft, seht Euch bitte den vergrößerten Kartenteil an. Dort ist der Weg genau beschrieben.
Allzeit glatten Asphalt unter den Rollen
Gruß Rainer
Letzte Aktualisierung: 11.09.2008